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Pretoria - Die Hauptstadt von Südafrika

Wenn Europäer nach bekannten südafrikanischen Städten gefragt werden, dann fallen ihnen wahrscheinlich als erstes Kapstadt oder Johannesburg ein. Und wahrscheinlich wird so mancher einen dieser beiden Namen auch dann nennen, wenn es um die Hauptstadt des Landes geht. Doch die heißt Pretoria - oder auch in Zukunft Tshwane (was soviel heißt wie "Wir sind alle gleich"). 2005 hatte der Rat von Pretoria die Umbenennung beschlossen, allerdings ist die Namensnennung nicht unumstritten.

Pretoria oder Tshwane liegt relativ im Norden Südafrikas in der Provinz Gauteng, ungefähr 50 Kilometer nördlich von Johannesburg. Dass Pretoria durchaus attraktiv ist, bekam sie 2005 bescheinigt. Sie erhielt den LivCom-Award als "Lebenswerteste Stadt der Welt" in der Kategorie mit mehr als 750-tausend Einwohnern.

Wer nach Pretoria reisen möchte, der wird wahrscheinlich den internationalen Flughafen von Johannesburg als Zwischenziel anfliegen. Per Bus gelangt man dann innerhalb von rund einer Stunde nach Tshwane. Bis zur Fußball-WM 2010 in Südafrika soll aber auch eine Schnellzugverbindung zwischen Johannesburg und Pretoria entstehen. Für diejenigen, die sich einen Wagen mieten, ist die Stadt auch über die Autobahnen N1 oder N4 erreichbar. Achtung: So einige Straßen in Südafrika sind mautpflichtig.

Die Hauptstadt Pretoria ist von den Bergen der Magaliesberg-Kette umgeben. Sie liegt dadurch geschützt in einem ebenso warmen wie fruchtbaren Tal. 300 Tage im Jahr scheint hier die Sonne - für Reisende klingt das überaus attraktiv. Allerdings sind die Sommer subtropisch und damit relativ heiß und feucht, die Winter dagegen relativ mild und trocken. Lohnenswert ist es, im (südafrikanischen) Frühjahr (aus europäischer Sicht ab Oktober) nach Pretoria zu reisen. Denn dann beginnen Jacaranda-Bäume, die die Ränder vieler Straßen der Hauptstadt säumen, zu blühen, tauchen Tshwane in ein malvenfarbenes Meer und verleihen der Stadt eine besondere Atmosphäre. Die Bäume stammen übrigens ursprünglich aus Hawaii. Seit sie in Pretoria heimisch sind, verdankt die Stadt ihnen ihren Beinamen Jacaranda-City.

Die Natur - hier in Form eines Parks - macht auch einen Teil des Erlebnisses aus, wenn man Südafrikas bekanntestes Gebäude, das Union Building besucht. Hier sitzen Regierung und Präsident. Eine Besichtigung des Baus ist leider nicht möglich. Dennoch kann man durch den Park flanieren und vom Vorplatz aus einen wunderbaren Blick auf die Stadt genießen.

Eine kleine Reise in die Vergangenheit können Besucher des Kruger House (in der Nähe des Church Square) unternehmen. Kruger? Der Name ist weltweit vor allem auch in Zusammenhang mit dem Kruger-Nationalpark bekannt. Und der wurde nach Paul Kruger benannt, dem ehemaligen Präsidenten Südafrikas (1884-1901). Das Gebäude war das erste Haus des Landes mit Elektrizität. Wie der Präsident dort damals lebte, das können die Gäste dort nacherleben und Gegenstände aus de Leben Krugers besichtigen.

Noch mehr Geschichte oder lieber Kunst? Auch ein Besuch der Museen lohnt. Im Pretoria Art Museum locken 6-tausend Exponate, im Transvaal Museum of Natural History werden Fossilien, Halb- und Edelsteine ausgestellt, im National Cultural History Museum findet man unter anderem eine Sammlung prähistorischer Felsmalerei. Ganz in der Nähe des gerade genannten Museums ist einer der größten Zoos der Welt mit mehr als 700 Tierarten, und im Osten Pretorias lockt ein botanischer Garten.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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