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Drakensberge - Das höchste Gebirge Südafrikas

Die Drakensberge (Die Berge der Drachen) bilden das höchste Gebirge Südafrikas. Sie erstrecken sich über rund 1000 km in Nord-Süd-Richtung vom nordöstlichen Mpumalanga bis in die Provinz Ostkap. Die höchste Erhebung ist mit 3482 Metern der Gipfel des Thaba Ntlenyana in Lesotho. Dieser massig anmutende Gebirgszug ist nicht durch Faltung entstanden sondern durch die Jahrtausende hindurch wirkenden Kräfte der Erosion. Das ursprüngliche Gebirge war bereits Teil des Urkontinents "Gondwana". Als er vor 300 bis 100 Millionen Jahren auseinanderbrach entstanden neue, kleinere Landmassen. Eine davon war der afrikanische Kontinent. Jahrmillionen dauerte das Driften der Kontinentalplatten an und wurde von tektonischen Aufwölbungen, Brüchen und Spaltenbildungen und dadurch hervorbrechenden Vulkanen begleitet. Diese Prozesse haben das Erscheinungsbild der Drakensberge entscheidend beeinflusst. Die Vulkane schufen eine 1000 Meter mächtige Lavaschicht, die mit ihrem immensen Gewicht die Erdkruste zum Indischen Ozean hin absinken lies. Dies vollzog sich natürlich nicht gleichmäßig, so dass die Wassermassen aus dem Hochland in Richtung Meer abflossen und so über Jahrtausende hin, durch ihre erosiven Kräfte, die so charakteristischen Steilhänge, Schluchten, Zinnen, Höhlen und Kämme der Drakensberge schufen.

Aufgrund dieser Einzigartigkeit der Landschaft, der Flora und Fauna erhob die UNESCO im Jahre 2000 die Drakensberge zum National Heritage Site (Weltkulturerbe). Ein 200 Kilometer langes aber nur 10 bis 25 km breites Schutzgebiet, der uKhahlamba-Drakensberg Park schützt diese faszinierende Gebirgswelt. Der Park umfasst insgesamt 236000 Hektar. Im Norden beginnt er mit dem Royal Natal National Park und erstreckt sich bis in den Süden zum Drakensberg Garden Castle. Eine Durchquerung des Parkes von Nord nach Süd ist nicht möglich.

Dieses Schwellenrandgebirge (Escarpment) bildet die natürliche Grenze zu Lesotho. Die höchste Pass-Straße Südafrikas, der 2874 Meter hohe Sani-Pass, ermöglicht den Zugang in das Königsreich. Die Grenze in den Nachbarstaat kann täglich von 8.00 Uhr bis 16.00 Uhr passiert werden.

Als Basis für Erkundungen in den Drakensbergen bietet sich Piertermaritzburg an. Zu den Highlights gehören die nördlichen Drakensberge bei Mount-aux-Sources, sowie die zentralen Drakensberge bei Catheadrel Peak. Alle Routen sind gut markiert (braune Schilder mit der Abb. eines Geiers).

Um die Bergwelt mit ihrer vielfältigen Flora und Faune, den zahllosen Wasserfällen und Schluchten richtig erleben zu können, empfiehlt es sich in einem der Ressorts zu übernachten. Wer gar längere Touren in diese alpine Landschaft unternehmen möchte, sollte sich zuvor umfassend informieren und bei der Natal Parkbehörde anmelden. Die Straßen sind schlecht und unbefestigt und bei den schnell wechselnden Wetterbedingungen nicht immer gefahrlos zu befahren.

Der ambitionierte Wanderer und Klettere kommt am 3194 Meter hohen Cathkin Peak vollends auf seine Kosten. Von hier bietet sich ein traumhafter Rundumblick auf die benachbarten Berge und auf die tief unten liegenden Landschaften. Der "Royal Natal National Park", einer der schönsten Südafrikas, hat sogar über 20 verschiedene Routen verschiedener Länge und Schwierigkeit zu bieten. Hier gehört die Wanderung zu einem der Aussichtspunkte mit Blick auf das so genannte Amphitheater zu den absoluten Höhepunkten eines Aufenthaltes in den Drakensbergen.

Insgesamt sind die Drakensberge mit ihren vielfältigen Landschaften der Höhepunkt einer jeden Südafrikareise. Man sollte daher ruhig einen etwas längeren Aufenthalt einplanen und Die Landschaft in Ruhe genießen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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